DJK Saxonia – TuRa Asseln 3:4 (0:0)

Mit ordentlich Rückenwind im Gepäck reisten die Grün-Weißen am Sonntag zum Topspiel nach Saxonia in den Hoeschpark. Der Gastgeber,  seit dem Hinspiel stark verbessert, wollte es TuRa von Anfang an schwer machen, um weiterhin ein Wort im Titelrennen mitzureden. Und es sollte das erwartet knappe Spiel werden, mit zwei extrem unterschiedlichen Abschnitten.

Mit dem Anpfiff der Partie war allen Beteiligten klar, dass das Spiel umkämpft und knapp werden würde. Die Nervosität merkte man beiden Mannschaften an. Die DJK beschränkte sich zu Beginn hauptsächlich auf die Defensivarbeit, welche auch außerordentlich gut gelang – Asseln bekam somit  wenige Chancen. Lohrmann, der weite Wege machte und immer anspielbar war, bereitete die erste Möglichkeit für die Gäste vor. Gegen zwei Gegenspieler bediente er über den linken Flügel mustergültig Wehner, der aber zu sehr verzog und das Spielgerät über das Tor knallte (9.). Lediglich zwei weitere Chancen konnte Asseln bis zur Halbzeit verbuchen, allerdings war Lohrmann im Pech, als ein Verteidiger in aussichtsreicher Position den Ball blockte (24.) und Cossey etwas zu ungenau mit einem Freistoss, den der Torhüter noch parieren konnte (32.).

Saxonia selbst kam offensiv erst spät in die Partie, dafür aber brandgefährlich. Erst konnte Gomolka für den geschlagenen Lupp auf der Linie klären (40.) und im Anschluss hatte Asseln bei mehreren Schussgelegenheiten auch etwas Glück auf ihrer Seite (44.), sodass es torlos in die Pause ging.

Dort fand Özdemir allerdings die richtigen Worte, denn Asseln kam hungrig aus der Kabine! Direkt zu Beginn erhöhte TuRa den Druck und bespielte das gegnerische Tor nach Belieben. Lischka, gut aus dem Halbfeld eingesetzt, konnte eine vermeintlich sichere Chance nicht nutzen, was allerdings nicht zu schwer wog, da Lohrmann den Abpraller zum Führungstreffer einnetzen konnte (48.). Die Gastgeber blieben allerdings unbeeindruckt und spielten sich selber aus den Drucksituationen heraus. So war es kein Zufall, dass das Heimteam kurz darauf auch zum ersten Torerfolg kam. Mit einem Treffer der Marke „Traumtor“ erzielte Saxonia aus 25 Metern den Ausgleich (58.).

TuRa schien geschockt. Fehlpässe und ungenaue Abspiele häuften sich, was sich rächen sollte. Kurz nach dem Ausgleich führten mehrere Ungenauigkeiten zum Führungstreffer aus der Heimsicht. Nach einem vermeintlichen Foulspiel befand sich der Ball wohl im Aus. Da der Schiedsrichter nicht abpfiff, spielte Saxonia weiter bis vor Asselns Tor und vollstreckte – 2:1 (61.). Diesmal hatten die Gäste aber die perfekte Antwort in Form vom Neuzugang Marcel Herweg. Cossey brachte einen Eckball auf Höhe der Sechszehnmeterlinie, den Herweg gekonnt in das lange Eck platzierte. Der verdiente Ausgleich zum 2:2 war die Folge (64.). Es ging nun hin und her. Zweikämpfe häuften sich, das Spiel mit dem Ball nahm ab.

Lohrmann läutete die Schlussphase der Partie ein, indem er eine Unaufmerksamkeit der Gastgeber nutzte . Nach einem schönen Solo von Wehner kam er erneut über Außen an den Ball und bugsierte diesen aus extrem spitzem Winkel in die Maschen (74.). 15 Minuten waren also noch zu spielen und Asseln sah wie der sichere Sieger aus. Allerdings machte Saxonias Verteidiger dem ganzen einen Strich durch die Rechnung. Mit einem Freistoss aus knapp 30 Metern drosch der Spieler den Ball flach neben den Pfosten (78.). Das Spiel war nun wieder ausgeglichen und alles sah nach einer Punkteteilung aus, oder? Doch TuRa gab sich damit nicht zufrieden. Nach einer Traumkombination, eingeleitet durch Özdemir und Gomolka, bediente der durchgestartete Kulinna mit einem Pass per Außenrist den eiskalten Wehner, der aus kurzer Distanz zum 4:3 einnetzte (83.).

Asseln konnte in Folge das Spiel kontrollieren und brachte das Ergebnis über Die Zeit.

Tabellenführer, unbesiegt, ein Team! Immer weiter.

 

 

SG Alemannia Scharnhorst III – TuRa Asseln 0:6 (0:3)

 

Das Fußballjahr 2019 als Tabellenführer der Kreisliga C abgeschlossen, bereiteten sich die Grün-Weißen im Winter auf die Rückrunde vor. Neben Athletikeinheiten beim Boxen und Besuchen im Fitnessstudio, spielte das Team in der Vorbereitung gegen Gegner unterschiedlicher Klassen.

Nun sollte die Erfolgsserie im Duell gegen die Allemannen weiter anhalten – entsprechend konzentriert begann die Mannschaft vom Anpfiff an. Die ersten Angriffe zeigten, dass Scharnhorst über die Flügel anfällig war,sodass die erste Großchance bereits in der sechsten Minute notiert wurde. Spielertrainer Özdemir setzte sich über rechtsaußen durch und legte den Ball flach in den Rückraum, wo Freund und Feind allerdings verpassten. Nach einer weiteren Möglichkeit im Zusammenspiel von Cossey und Willeke war der Abschluss von letzterem aber glücklos (7.). TuRa presste in den Anfangsminuten weiter sehr aggressiv.

Wehner, der mit vielen Wegen über seine rechte Seite immer wieder gefährliche Situationen schuf, eroberte den Ball weit in der gegnerischen Hälfte, ließ drei Verteidiger stehen und spielte mit Maß auf den zweiten Pfosten, wo Bathke kaltschnäuzig zum 0:1 abschloss (10.). Quasi im Anschluss hatte Lischka direkt die Chance zu erhöhen, machte sich bei seinem 25-Meter Sololauf aber wohl zu viele Gedanken und platzierte den Ball neben dem Tor (13.). Nur drei Minuten später machte TuRa es besser. Nach einem Freistoß von der seitlichen Sechzehnmeterkante, setzte der auffällige Willeke die Flanke von Cossey per Kopf ins Netz – 0:2 (16.). Sechs Minuten später hatte er erneut die Chance, doch der gegnerische Schlussmann war diesmal auf der Hut.

Nun begann Scharnhorst auch offensiv Akzente zu setzen. Der erste Torschuss wurde allerdings problemlos entschärft (26.). In der Folge flachte das Spiel etwas ab. Viele kleinliche Pfiffe des Unparteiischen nahmen den Spielfluss aus der Partie. So dauerte es bis zur 38. Minute, ehe Asseln wieder eine Topchance zu verzeichnen hatte. Aus dem Zentrum spielte Cossey einen Ball in die Schnittstelle vor die Box auf Lischka. Der wollte sich diesmal nicht bitten lassen und schloss nach einer erfolgreichen Körpertäuschung konsequent zum 0:3 ab (38.). Bis zur Pause blieb es ruhig und so verabschiedeten sich beide Teams in die Halbzeit.

Diese begann aber deutlich ruhiger. Asseln nahm die bekannten zwei Gänge raus und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen, ohne große Chancen zu kreieren oder zuzulassen. In der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts konnte lediglich Lischka (52.) Zum Abschluss kommen. Nach drei erfolgreichen Zweikämpfen war der vierte Verteidiger aber zu viel. Doch die nächste Torgelegenheit hatte es in sich – Cossey, bislang an jedem Tor direkt oder indirekt beteiligt, schickte seinen Gegenspieler ins Leere, lupfte den Ball aus 25 Metern perfekt hinter die letzte Abwehrreihe und bediente Wehner, der wie gewohnt sicher für das 0:4 sorgte (68.).

Der kurz zuvor eingewechselte da Silva wollte im Anschluss auf sich aufmerksam machen und schaffte dies auch mit seinem zehnten Scorerpunkt in der laufenden Saison. Mit einem überlegten Schuss vollendete er zum 0:5 und der klaren Vorentscheidung (75.).

In Folge kam Asseln zu einer Vielzahl von Chancen, die aber allesamt erfolgreich verteidigt wurden. Der Schlusspunkt der Partie war dann trotzdem TuRa vorbehalten. Nach einer Maßflanke von Cossey wuchtete Winkler den Ball schulbuchmäßig ins Eck – 0:6 (82.)!

Somit bleiben wir weiterhin Tabellenführer und führen die Spitzengruppe an. Kommenden Spieltag steht uns eine schwere Aufgabe bevor. Der formstarke DJK Saxonia lädt uns zum Topspiel ein. Doch auch hier gilt: Alles auf Sieg!

 

 

TuRa Asseln – VfB Lünen IV 3:3 (1:0)

 

Nach dem sensationellen Sieg gegen den ärgsten Verfolger aus Neuasseln und der damit verbundenen Tabellenführung wollte Asseln weiterhin auf das Gas drücken und drei Punkte in der Heimat behalten. Der TuS Neuasseln ließ im frühen Spiel um 12:30 Uhr bereits zwei Punkte liegen und spielte lediglich unentschieden.

Mit diesen Vorzeichen in die Partie gestartet, ließ TuRa von Beginn an keine Präsenz vermissen. Man spielte dominant auf, ohne den Gegner zu Chancen kommen zu lassen oder ihm Platz zum kombinieren zu geben. Asselns Defensive stand in der ersten Halbzeit bombenfest und die Offensive attackierte immer wieder das gegnerische Tor. Für die ersten beiden richtig guten Chancen war jeweils Lohrmann verantwortlich. Einmal behielt der sehr gut aufgelegte Gästetorhüter im Privatduell die Oberhand (9.), das andere mal war Lohrmann mit zu viel Tempo gestartet und konnte so den Ball nicht mehr kontrolliert im Tor unterbringen (22.). Doch kurz darauf machte es Asselns heutiger Stürmer Cossey besser. Nach einem perfekt durchgesteckten Ball von Wehner hatte Cossey alle Zeit die er benötigte, um überlegt abzuschließen. Mit einem Lupfer übertrumpfte er den Schlussmann und konnte die Führung besiegeln- 1:0 (25.).

Willeke, der im vorderen Drittel enorm viele Meter abspulte (31.) und Asselns Kapitän Kulinna (33.) verzeichneten die nächsten Chancen. Aber die gut in Szene gesetzten Asselner waren jeweils minimal zu spät am Ball, sodass Lünens Keeper Decker sich weiterhin mehrfach auszeichnen konnte. Auffällig bis dahin: Der Gegner verzeichnete lediglich einen Torschuss in ersten Halbzeit.

Also verabschiedeten sich beide Teams mit dem Stand von 1:0 in die Kabine – wobei sich die ausgelassenen Chancen der Gastgeber noch rächen sollten.

 

Doch zunächst zeigte TuRa nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild wie im ersten Abschnitt. Überlegene Ballstaffetten und die nötige Ruhe am Ball. So belohnte sich Asselns Offensivabteilung auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Mit einem Wahnsinnseinsatz an der Mittellinie eroberte sich Wehner gegen mehrere Gegenspieler den Ball, um den nächsten Angriff einzuleiten. Im Anschluss ging es sofort nach vorne – und zwar extrem schnell. Kaum war der Ball gewonnen, ließen Wehner und Cossey ihre gute Verbundenheit auf dem Platz aufblitzen und spielten sich mit einem doppelten Doppelpass bis vor die gegnerische Box. Kurz davor spielte Wehner letztendlich den öffnenden Pass durch die Abwehrkette und Cossey ließ sich aus kürzester Distanz nicht zweimal bitten. Mit einem Ball in die kurze Ecke konnte Cossey die Führung auf 2:0 ausbauen (51.).

Der Treffer sorgte für einen Ruck. Allerdings ging dieser durch das Gästeteam, das fortan eine andere Einstellung an den Tag legte. Lünen kämpfte nun um jeden Meter und versuchte Asseln mit langen Bällen über die Außen unter Druck zu setzen. Und dies gelang auch. Asselns Defensive, die zu diesem Zeitpunkt offensiv verteidigte und dementsprechend Räume offen ließ, blieb beim Anschlusstreffer kaum Chancen. Die Gäste spielten einen langen flachen Ball auf die linke Außenbahn, wo Lünens Stürmer mit Tempo in die Box zog. Musielak versuchte hier noch entscheidend einzugreifen, doch der Stürmer ging mit Tempo an Asselns Schlussmann vorbei und konnte so nahezu unbedrängt einschieben. Gomolka auf der Linie konnte den Ball nicht mehr abwehren – 2:1 (64.). Kurz nach dem Anschlusstreffer wurde Cossey erneut in Szene gesetzt. Bereits vor dem letzten Verteidiger kam er an den Ball und konnte sich aussuchen, wohin er den Ball schießen möchte. Doch im letzten Moment griff der Verteidiger noch ein – allerdings regelwidrig. Der Unparteiische nahm die Pfeife in den Mund, um dann auf Vorteil zu entscheiden. Wohl eine Fehlentscheidung, da Cossey nicht mehr abschließen konnte (66.). So blieb es weiterhin spannend und Lünen gab nicht auf. Weiterhin waren Bälle auf die schnellen Außenspieler die Lösung, die den VfB  immer wieder gefährlich vor das Tor kommen ließen. So auch kurze Zeit später. Diesmal wurde allerdings die rechte Seite gesucht.

Mit einem unheimlichen Tempo konnte Bolat Asselns Hintermannschaft komplett überlaufen und behielt die Nerven auch vor dem Tor – 2:2 (74.). Doch Asseln zeigte eine Reaktion, da man das Spiel gewinnen wollte, doch zwei Flanken konnte Kulinna jeweils nur an den Pfosten setzen (75., 76.).

Die spannende Schlussphase wurde nun eingeläutet. Kulinna und Khamassi mit einer Doppelchance (89.) wurden aber weiterhin nicht mit Glück gesegnet und scheiterten an Decker. Dieser leitete umgehend den Konter ein. Nach einem Abwurf des Torwarts wurde der Ball sofort auf die Außen weitergeleitet. Bolat, diesmal in stark verdächtiger Abseitsposition konnte den Ball aber nicht erlaufen. Da Musielak den Ball aber nicht entscheidend klären konnte setzte sich Bolat doch durch und erzielte den viel umjubelten Führungstreffer für die Lünener (89.).

Nun wurde es aber nochmals kurios. Vier Minuten Nachspielzeit und TuRa warf alles nach vorne. Zunächst war es wieder eine sehr ärgerliche Szene, die zu Ungunsten von Asseln gewertet wurde. Denn Lünens Verteidiger spielte den Ball klar mit der Hand. Doch erneut verweigerte der Schiedsrichter den fälligen Strafstoß (90.+2).

Asseln ließ nun jede Defensivtaktik vergessen. Eine letzte Ecke sollte den Erfolg bringen. Cossey schlug diese auf den kurzen Pfosten, wo erneut Kulinna an den Ball kam. Und wieder dasselbe Szenario: Der Verteidiger klärte den Ball auf der Linie mit der Hand. Doch diesmal zeigte der Schiedsrichter wie erhofft auf den Punkt – Strafstoß. Diesen nahm Cossey in seine Hände und traf im Nachschuss (90.+6). Beinahe hätte der sehr starke Decker das Comeback noch verhindert.

TuRa konnte den Ausrutscher der Konkurrenz aufgrund der Chancenverwertung also nicht nutzen, bleibt aber weiterhin ungeschlagen und Tabellenführer. Am nächsten Wochenende spielen wir gegen die BSG DSW/DEW. Danach geht es in die verdiente Winterpause.

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1:0 Cossey (25.), 2:0 Cossey (51.), 2:1 (64.), 2:2 (74.), 2:3 (89.), 3:3 Cossey (90.+6/HE)

 

TuRa Asseln – TuS Neuasseln III 3:2 (2:1)

 

Am vergangenen Sonntag stand das Topspiel der Hinrunde an – Asseln empfing den Ortsnachbarn Neuasseln zum Spiel des Tabellenführers gegen den Tabellenzweiten. Derby, Topspiel und eine hohe Zuschauerdichte auf beiden Seiten versprachen eine aufreibende Partie um die Tabellenführung. Schließlich konnten beide Teams bislang die gleiche Punkteausbeute aufweisen.

In den ersten Minuten war beiden Mannschaften anzumerken, dass man in diesem Spiel keine Punkte liegen lassen wollte. Auf beiden Seiten war eine gewisse Nervosität deutlich anzusehen, sodass der Ball in den ersten zehn Minuten nicht gut durch die Reihen lief. Frühe Fouls, um Angriffe zu unterbinden und wenig Strafraumszenen waren die Folgen. Lediglich ein ungefährlicher Abschluss vom Gast war bis dato zu notieren (10.), doch das sollte sich schnell ändern. Eine Unachtsamkeit im Angriff des TuS nutze Willeke und spielte da Silva im Zentrum an. Dieser drehte auf, sah den startenden Cossey und spielte mit dem zweiten Kontakt sofort durch die Abwehrkette in dessen Lauf. Cossey ließ dem gegnerischen Torwart mit all seiner Erfahrung keine Chance und legte den Ball am Schlussmann vorbei ins Netz (13.) zum 1:0. Der Treffer zeigte Wirkung – das Spiel begann fortan mehr Tempo aufzunehmen. Allerdings häuften sich zudem auch die Zweikämpfe, die hart und meist auch fair geführt wurden.

Kurz darauf wurde es allerdings kurios. Der TuS Neuasseln war in der eigenen Hälfte in Ballbesitz und ließ den Ball durch die eigene Kette laufen, ohne den nötigen Raum nach vorne zu finden. Da Silva versuchte deswegen den ballführenden Spieler unter Druck zu setzen, welches dieser sofort zu entschärfen versuchte und zum Schlussmann zurückspielte. Der Torwart trat allerdings über das Spielgerät, sodass der Ball in aller Seelenruhe ins Tor rollte – Asseln führte somit bereits früh mit 2:0 (21.). Die Hausherren spielten im Anschluss beruhigt, ließen den Ball und Gegner laufen und versuchten das Spiel zu kontrollieren, was auch über weite Strecken des ersten Abschnitts gut gelang. Cossey mit einem schönen Freistoss (29.) und Wehner am zweiten Pfosten nach schöner Ablage von Lischka (31.) konnten den Ball mit weiteren Chancen nur knapp nicht im Tor unterbringen, sodass das Spiel weiter offen blieb. Die zweite Chance für Neuasseln wurde in der 33. Spielminute notiert, allerdings zielte der Neuasselner Stürmer nicht genau genug. Asseln behielt also weiterhin verdient die Oberhand.

Kurz vor der Halbzeit wurde es allerdings ruppiger, was Neve und Kulinna zu spüren bekommen mussten. Allerdings beließ es der Schiedsrichter in diesen Situationen bei einer Verwarnung, wobei gerade das Foulspiel gegen unseren Kapitän wohl eher eine andere Farbe verdient hätte (40.). Asseln verließ daraufhin die Konzentration – und unser Gast zeigte sofort, warum er der ärgste Verfolger innerhalb der Liga ist. Durch einen Freistoß aus dem Halbfeld, den Asseln nur mäßig klären konnte, kam der TuS zum Anschlusstreffer. Gegen den Nachschuss von Khamal aus 14 Metern hatte Lupp keine Chance mehr (45.), sodass es mit einer 2:1 Halbzeitführung in die Kabine ging.

TuRa zeigte sich nach der Halbzeit allerdings unbeeindruckt vom Gegentor. Man versuchte weiter nach vorne zu spielen, um das dritte Tor zu erzielen. Und die Worte, die Niesert und Özdemir in der Kabine fanden, schienen die richtigen gewesen zu sein. TuRa spielte angriffslustig weiter nach vorne. Nach einem schön vorgetragenen Angriff über links hatte zunächst Kulinna die bislang größte Chance der zweiten Hälfte – sein Kopfball flog allerdings knapp über die Querlatte (52.), genau wie Lischkas Schuss aus 16 Metern (61.).

Der TuS wachte nun aber wieder auf und versuchte seinerseits immer wieder den Abschluss auf das Asselner Gehäuse zu suchen. Gerade die rechte Angriffsseite wurde immer wieder angesteuert. Um die Angriffsbemühungen aber im Keim zu ersticken, entschied sich das Asselner Trainerduo auszuwechseln. Einerseits viel Tempo und das nötige Defensivbewusstsein mit Lohrmann, andererseits die Erfahrung und der Torriecher von Khamassi sollten helfen, den alten Toreabstand wieder herbeizuführen. Und es sollte Wirkung zeigen.

Nach einer Doppelchance von Neuasseln (64.) trieb Lohrmann den Ball nach vorne. Über Umwege landete der Ball bei Khamassi. Im direkten Duell mit dem Schlussmann konnte Asselns Stürmer aber noch nicht erfolgreich abschließen (67.) und verstolperte die Riesenchance. Kurz darauf hatte Wehner die Chance das Tor zu erzielen, doch auch er zeigte Nerven und konnte den Ball, nachdem er den Towart umspielt hatte, nicht kontrolliert auf das Tor bringen (71.).

Das Spiel ging nun hin und her. Niemand wollte sich geschlagen geben und hielt mit allem dagegen, was man hatte.

Kurz vor Schluss wurde es – ähnlich der ersten Halbzeit – wieder hitzig. Khamassi, immer wieder gesucht von seinen Hintermännern, wurde erneut perfekt in Szene gesetzt. Diesmal schüttelte er den gegnerischen Towart allerdings mit einer Körpertäuschung ab und schob in Ruhe den Ball ins Tor (85.). Während Asselns Zuschauer allerdings noch Khamassi bejubelten, gab Neuasseln nicht auf. TuRa kam kaum noch in Ballbesitz und befand sich meist in der eigenen Hälfte, während der TuS stetig Druck machte. Doch die Bemühungen der Gäste kamen zu spät. Das schöne Anschlusstor von Pawlowski (89.) reichte nicht mehr, sodass Asseln den Sieg davon trug.

Asseln bleibt also Tabellenführer und ist mit drei Punkten Abstand Herbstmeister! Eine hitzige und hochklassige C-Liga Partie, die zeigte, dass wohl beide Teams die Qualität haben, eine Liga höher zu spielen.

Die nächste Partie ist zeitgleich das erste Spiel der Rückrunde gegen den VfB Lünen. Doch zunächst heißt es, sich ein paar Tage zu regenerieren und Kräfte zu sammeln.

Derbysieger, Herbstmeister, ungeschlagen… geil!

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1:0 Cossey (13.), 2:0 Eigentor (21.), 2:1 Khamal (45.) 3:1 Khamassi (85.), 3:2 Pawlowski (89.)

South Dortmund Soccers – TuRa Asseln 2:2 (1:1)

 

Bei angenehmen Herbsttemperaturen trafen unsere Grün-Weißen am Sonntag auf die Drittplatzierten South Dortmund Soccers aus Hörde. Das erste Topspiel der Saison war angerichtet und nicht wenige verfolgten dieses Spiel mit großem Interesse. Die Vorzeichen der Partie waren ausgeglichen. Beide Teams verfügen über sehr gute Offensiven, gepaart mit zwei der jeweils besten Defensivreihen der Liga.

Das Spiel selbst begann furios. Kaum war der Ball gespielt zeigte Asseln, dass man gewillt war, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Die ersten offensiven Bemühungen der Asselner führten direkt zum ersten Torschuss, der aber abgefälscht wurde (3.). Die anschließende Ecke ließ sich Philip Cossey nicht nehmen und drehte den Ball mit seinem linken Fuß von rechts in die kurze Ecke. TuRa jubelte ausgelassen. Ein extrem schönes und frühes Tor zum 1:0 aus Sicht der Gäste (4.). Doch die Soccers ließen sich nicht beeindrucken und versuchten im Anschluss, dagegenzuhalten. Ein langer Ball der Gastgeber auf die linke Außenbahn eröffnete eine gute Chance, die der gegnerische Flügelstürmer allerdings auf das Lattenkreuz setzte (6.). Beflügelt durch die Möglichkeit spielte der gastgebende Verteidiger erneut einen langen Ball über Asselns Viererkette auf die Außen. Diesmal spielte der Stürmer allerdings clever in den Rückraum, sodass die Soccers den Ball lediglich einschieben mussten (11.) – 1:1. Nun ging erneut ein Ruck durch die Asselner Mannschaft. Es wurden weiter offensive Nadelstiche gesetzt und mehrere Angriffe auf TuRas Seite bestimmten das Spiel. Die wohl größte Chance verpasste Khamassi. Nach einem abgefälschten Ball kam er frei vor dem Torwart an den Ball, hatte aber nicht mehr genug Zeit, den Ball zu platzieren. Der Abschluss wurde aus kürzester Distanz vom Torwart entschärft (23.). Die letzte klare Möglichkeit auf Seiten der Hausherren entschärfte Lupp gewohnt stark (25.). Größere Highlights waren ab der 30. Minute eher Mangelware auf beiden Seiten, sodass es letztlich mit einem 1:1-Unentschieden in die Kabine ging.

In der Halbzeit schienen auf der einen Seite das Trainergespann Niesert/Özdemir, auf der anderen Seite der Coach des Heimteams, die richtigen Worte gefunden zu haben. Das Spiel ging ab dem erneuten Anstoss sofort brandgefährlich los. Das Offensiv-Trio um Cossey, Lischka und Wehner kombinierte sich gut durch den Defensivverbund und konnte sich eine gute Schussposition herausspielen, die Lischka aber nicht effizient genug nutzen konnte (46.). Quasi im Gegenangriff wurde es in Lupps Strafraum gefährlich. Im 1:1 behielt der Asselner Schlussmann aber die Oberhand (49.). Folglich war das Spiel aber eher von mehreren Unterbrechungen geprägt – mehrere Foulspiele, Behandlungspausen und Auswechslungen unterbrachen die Partie. So auch in der 62. Minute, als Robin Lohrmann durch ein Tackling das Bewusstsein verlor und ins Krankenhaus gefahren wurde (62.). Geschockt durch das Geschehene war Asseln kurz darauf nicht auf der Höhe. Erneut ein langer Ball, wieder eine Ablage in den Rückraum – 2:1 (69.).

TuRa versuchte nun weiter den so wichtigen Punkt mitzunehmen, war aber nach dem Gegentor nicht mehr zielstrebig genug. Viele hohe Bälle und wenig Spielfluss waren kein Mittel zum Erfolg. Doch kurz bevor die Partie sich dem Ende neigte war es eine Flachpasskombination und eine anschließende Chance von Lischka, die das Remis einleiten sollte. Letztlich traf Khamassi zum viel umjubelten Ausgleich (88.). Das Topspiel endete mit einem Remis.

An dieser Stelle ein großes

Dankeschön für die zahlreiche Unterstützung der Mannschaft als auch die besten Genesungswünsche an Robin. Hoffentlich stehst du wieder schnell auf dem Platz!

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0:1 Cossey (4.), 1:1 (11.), 2:1 (69.), 2:2 Khamassi (88.)

 

 

TuRa Asseln – BW Alstedde 5:1 (2:1)

 

Am vergangenen Sonntag sollte unsere Elf aus Asseln die Blau-Weißen aus Alstedde empfangen. Die Vorzeichen der Partie waren wieder relativ deutlich- TuRa mittlerweile offensiv wie defensiv bärenstark, Alstedde mit dem ein oder anderen Problem, gerade im Defensivverbund.

Asseln begann die Partie wieder konzentriert und zeigte deutlich, wer den Platz heute als Sieger verlassen sollte. Doch die Gäste wehrten sich mit all ihren Möglichkeiten und waren stets sehr präsent im Zweikampf. Asselns Angriffe sollten früh unterbunden werden und eine harte Zweikampfführung dies unterstützen. TuRa zeigte sich aber früh zielstrebig genug und kam folgerichtig zum 1:0. Eine schöne Ecke von links, getreten von Willeke, zog schön in den Fünfmeterraum, wo der gegnerische Torwart Probleme bei der Faustabwehr offenbarte. Schließlich fand der Ball ohne weiteren Kontakt den Weg ins Tor. Das wichtige und frühe 1:0 fiel also durch ein Eigentor (8.). Nach dem Treffer verpassten es die Grün-Weißen, die Führung weiter auszubauen und hatten weiterhin Probleme mit der rauen Gangart, auf die man in den ersten 25 Minuten keine Antwort hatte. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff spielte Kulinna einen Rückpass auf Musielak. Der wollte den Ball lang und schnell spielen, rutschte ab und spielte dem Alstedder Spieler so den Ball in den Fuß. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und schob zum 1:1 (35.) ein. Ein Schock, den TuRa aber schnell zu verdauen wusste. Gerade Wehner zeigte immer wieder Nadelstiche. So auch kurz vor der Halbzeit – Lischka scheiterte mit einem Schuss aus der Distanz. Den abgewehrten Ball spielte Wehner in die Box auf da Silva, der in Schulbuchmanier seinen Gegner aussteigen ließ und den wieder mitgelaufenen Wehner einsetzte. Mit einem satten Schuss war der alte Abstand wieder hergestellt. 2:1 (45.+3).

Asseln dominierte fortan das Geschehen und ließ dem Gegner eigentlich keine weitere klare Chance. Man kontrollierte das Spiel und versuchte den Gegner laufen zu lassen, was auch über große Strecken der Partie gelang. Unter anderem durch den diesen Sonntag gut aufgelegten da Silva, der erneut seine Klasse zeigte. In der 63. Minute schraubte er das Ergebnis auf 3:1 (63.) Und belohnte sich selber. Nach mehreren Wechseln ging der Spielfluss nur bedingt abhanden, denn der eingewechselte Fuchs wollte zeigen, dass man sich auch auf ihn verlassen kann. Mit einer grandiosen Tore-pro-Minuten-Statistik war den Zuschauern klar, in welche Richtung das Ende der Partie zusteuern würde. In der 85. Minute noch per Foulelfmeter erfolgreich (4:1) war es neun Minuten später ein Querpass vom überragenden da Silva, den Fuchs zum 5:1-Endstand vollendete (90.+4).

TuRa gewann somit die Generalprobe für das Spiel am kommenden Sonntag im Goystsdion gegen die Reserve der South Dortmund Soccers. Zweiter gegen Dritter. Asseln noch ungeschlagen, das andere Team lediglich mit zwei Niederlagen. Es verspricht eine extrem spannende Partie und eventuell eine kleine Vorentscheidung, wer am Tabellenführer aus Neuasseln dranbleibt.

TuRa hofft auf ein zahlreiches Erscheinen  und freut sich über jede Unterstützung. Immer weiter! Hut ab für eine mittlerweile beeindruckende Serie!

 

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1:0 Eigentor (8.), 1:1 (35.), 2:1 Wehner (45.+3), 3:1 da Silva (63.), 4:1 Fuchs (85./FE), 5:1 Fuchs (90.+4)

 

 

TuRa Asseln – DJK RW Obereving II 15:0 (6:0)

Bei ungemütlichen Temperaturen und Dauerregen empfing der Tabellenzweite aus Asseln den zurzeit Letzten der Saison, DJK RW Obereving II. Die Vorzeichen konnten dementsprechend nicht klarer sein. TuRa – gespickt mit einer der besten Offensiv- und Defensivreihen der Liga – setzte gegen den punktlosen Gast von Beginn an alles auf Sieg.

 

Mit den beiden Rückkehrern Niesert/Özdemir trat Asseln, zumindest Trainerbedingt, wieder vollzählig an. Nach dem überzeugenden Sieg vergangenen Sonntag war Asseln bis in die Haarspitzen motiviert, wollte vom Anstoss an direkt Druck machen und keine Zweifel aufkommen lassen. Bis die Grün-Weißen den Ball aber konsequent laufen ließen, dauerte es einen Moment. Doch Khamassi erlöste die Zuschauer am Grüningsweg durch seinen Treffer in der siebten Minute. Nach Vorlage von Cossey drehte sich der Stürmer gekonnt auf und schloss sofort ab – 1:0. Asseln wollte, konnte seine Chancen aber zu diesem Zeitpunkt nicht konsequent nutzen. So dauerte es, bis Khamassi erneut zur Stelle war. Einen fälligen Foulelfmeter verwandelte der Routinier ohne Probleme zum 2:0 (20.). Das war nun der Startschuss für eine auch offensiv gute Partie der Gastgeber. Innerhalb sechs Minuten wurde der Spielstand mehr als verdoppelt. Zunächst Lischka nach großartigem Einsatz von Iltis auf der Außenbahn zum 3:0 (22.), dann erneut Lischka mit dem 4:0. Diesmal durch  eine Vorlage aus dem Halbfeld von Cossey (26.) Das schnelle 5:0 konnte Willeke erzielen. Die Entstehung des Treffers ähnelte dem voran gegangenem sehr stark. Wieder war es eine Cossey-Flanke, die verwertet wurde (28.). Nach dem Treffer schaltete Asseln einen Gang herunter und ließ Gegner und Ball laufen, ohne weitere Top-Möglichkeiten herauszuspielen.

Den letzten Treffer im ersten Abschnitt erzielte erneut Lischka. Nach einem Traumpass von Musielak aus der eigenen Hälfte heraus behielt Lischka im 1:1-Duelle gegen den Towart die Übersicht und netzte zum 6:0-Halbzeitstand ein (46.).

Zur zweiten Halbzeit wechselte Asselns Trainerduo mehrfach durch, um bei dem Wetter Spielanteile möglichst gut zu verteilen. Einer der Wechsel machte sich sofort bemerkbar. Neun Minuten im zweiten Spielabschnitt waren gespielt, da war es Özdemir, der mit einer schönen Flanke von rechtsaußen das Spielgerät scharf machte. Wehner hatte keine Probleme und nickte zum 7:0 ein (54.). Nachdem unser Captain mit einem Fallrückzieher die wohl schönste Chance des Spiels hatte (59.), war es erneut Özdemir, der mit einer Flanke Gefahr brachte. Diesmal hieß der Abnehmer Khamassi (61.) – 8:0. Für den nächsten Treffer zeigte sich erneut Wehner verantwortlich. Der wuselige Aussenstürmer zeigte nach Vorlage von Willeke seine ausgereifte Schusstechnik und schweißte das Spielgerät zwischen Pofsten und Latte zum 9:0 (65.). Anschließend konnte Khamassi nach einem hohen Ball seinen 12. Saisontreffer erzielen (67.). Der ebenfalls eingewechselte Bathke traf nach Vorlage von Lischka (73.), ebenso wie Cossey (79./FE). Für das 13:0 spielte sich Lischka wieder in den Vordergrund. Nach einem schönen Flachpass von Özdemir ließ er dem Towart keine Chance (85.).

Der Doppelschlag zum Sieg fiel durch Lohrmann (86.) und Özdemir, der sich diesmal selbst belohnte. Lischka revanchierte sich mit einer Vorlage (89.). Mit dem Endstand von 15:0 zeigte sich das Trainerduo zufrieden. Der Gegner war stets fair und wahrte den Sportsgeist. Hut ab dafür.

Die nächste Partie bestreiten wir „auswärts“ beim SV Dortmund Wickede, der sich die Platzanlage mit uns teilt. Weitere drei Punkte sollen folgen. TuRa bleibt mit dem Sieg in der Spitzengruppe weiter vertreten. Immer weiter!

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1:0 Khamassi (7.), 2:0 Khamassi (20./FE), 3:0 Lischka (22.), 4:0 Lischka (27.), 5:0 Willeke (28.), 6:0 Lischka (46.), 7:0 Wehner (54.), 8:0 Khamassi (61.), 9:0 Wehner (65.), 10:0 Khamassi (67.), 11:0 Bathke (73.), 12:0 Cossey (79./FE), 13:0 Lischka (85.), 14:0 Lohrmann (86.), 15:0 Özdemir (89.)

 

 

ÖSG Viktoria II – TuRa Asseln 0:6 (0:4)

 

Bislang war ÖSG eine kleine Unbekannte. So wusste man nicht wirklich, wie man das Team von der Lippstädter Straße einschätzen sollte. Beheimatet im Mittelfeld der Tabelle, blieb TuRa kein Anlass, seinen Gegner zu unterschätzen. Zudem ist erwähnenswert, dass sich die Teams auf eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Halle einigten. An dieser Stelle auch unser tiefstes Mitgefühl an alle Betroffenen.

In Abstinenz des Trainer-Duos Niesert/Özdemir begann Asseln hochkonzentriert und ließ sich sofort anmerken, dass drei Punkte mit nach Hause genommen werden sollten. Unsere Turaner starteten auch dementsprechend fokussiert in die Partie. Bereits nach wenigen Spielminuten klingelte es im Kasten der Gastgeber. Wehner und Willeke im Zusammenspiel hatten die Rechnung aber ohne den aufmerksamen Schiedsrichter gemacht – Abseits (4.) Kurz darauf waren beide wieder im Blickpunkt des Geschehens, doch erneut ohne das nötige Glück. Willekes Schuss war leider zu scharf und verfehlte das Tor knapp (7.).  Was zuvor nicht klappte, machte Wehner aber kurze Zeit später besser und erlöste die Grün-Weißen früh im Spiel – 1:0 (10.)

Nach einer kurzweiligen Phase der Ball- und Gegnerkontrolle erhöhte Asseln die Schlagzahl und kam zu Chancen im Minutentakt. Lischka fand den Sieger im gegnerischen Torhüter (15.) und Wehner war zu präzise und setzte eine gute Chance über den Querbalken (16.). Zwei Minuten später wurde aber wieder gejubelt. Eine Kombination von Willeke und Cossey verschaffte letzterem genug Platz zum Flanken. Der aufgerückt Kulinna setzte die Flanke allerdings an die Latte. Doch die verteidigenden Mannschaft konnte den Ball nicht mehr entscheidend klären – 2:0 durch den Kapitän (18.)! TuRa spielte weiterhin sehr routiniert und ließ in Halbzeit Eins  keine klaren Torchancen zu und verwaltete das Spiel. Die nächste Torchance, die zum Erfolg führen sollte, entstand wieder über den gut aufgelegten Willeke. Ein Durcheinander im Strafraum nutzte er eiskalt aus und netzte den Ball zum 3:0 aus TuRaner Sicht ein (37.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Asseln nochmals. Lischka, der den Ball im gegnerischen Strafraum behauptete, ließ seine Technik sprechen, zog die Verteidigung auf sich und bediente seinen Sturmpartner Khamassi vorschriftsmäßig. Der ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und traf zum 4:0 aus kürzester Distanz (41.).

Asseln begann die zweite Hälfte genauso ambitioniert wie die erste und kam mit Schaum vor dem Mund aus der Kabine. Gefühlt mit ertönen des Anpfiffs war auch TuRas zweiter Stürmer erfolgreich. Lischka erhöhte mit seinem 15. Saisontor auf 5:0 (46.). Der frühe Gegentreffer zeigte Wirkung. Die robuste Mannschaft von ÖSG zog sich im Anschluss zurück und konzentrierte sich auf die Verteidigung und ließ Asseln somit viel Platz zum laufen lassen des Balls und der Kontrolle des Spiels. Kurz darauf hatte Khamassi die Möglichkeit, erneut einen Doppelpack zu schnüren, allerdings konnte der Torwart die exzellent eingeleitete Chance über da Silva und Wehner entschärfen (55.).

Das Spiel verflachte nun etwas, sodass der letzte der Treffer der Partie relativ früh fiel. Nach einer schönen Flanke von Kulinna konnte Khamassi nun doch noch seinen zweiten Treffer bejubeln. Mit einem Flugkopfall unter die Latte besiegelte er das Schicksal der Viktorianer (76.).

Asseln gewann nun das 9. Spiel in Folge und bleibt Tabellenführer TuS Neuasseln weiter auf den Fersen. Am kommenden Sonntag begrüßen wir den Tabellenletzten Obereving bei uns. Immer weiter!

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0:1 Wehner (10.), 0:2 Kulinna (18.), 0:3 Willeke (37.), 0:4 Khamassi (41.), 0:5 Lischka (46.), 0:6 Khamassi (76.)

 

 

TuRa Asseln – SuS Derne 10:1 (3:1) 06.10.2019

 

Es sollte eine klare Angelegenheit werden. Asseln – nach dem Sieg gegen VfL Schwerte weiterhin ohne Punktverlust – wollte weitere drei Punkte einsacken. SuS Derne hingegen steckte im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. Diejenigen, die sich viel für den Sonntagnachnittag vorgenommen hatten, wurden trotz schlechten Wetters belohnt, denn am Grüningsweg herrschte „Championsleague – Atmosphäre“. Der Schiedsrichter zog es vor, beide Mannschaften einlaufen zu lassen, obwohl bereits 20 Minuten Verzug war.

Dem Spiel sollte es aber zunächst nicht schaden. Nachdem angestoßen wurde, begann TuRa sofort hochmotiviert nach vorne zu spielen. Es dauerte dementsprechend auch nicht lange und die Gastgeber waren bereits in Führung. Kulinna, der immer wieder Angriffe aus der Innenverteidigung heraus aufbaute, setzte Wehner auf dem Flügel ein – über Khamassi kam der Ball im Strafraum auf den vorgerückten Bathke, der gedankenschnell einen Abstimmungsfehler erkannte und klug einnetzte (2.). Doch im Gegenzug der sofortige Schock. Mental noch im Jubel befindlich, bekam Asseln keinen Zugriff auf die vorpreschenden Derner, die mit einem hohen Ball auf den zweiten Pfosten agierten. Dernes Stürmer musste nur noch „danke“ sagen – 1:1 (3.).

Die Grün-Weißen stagnierten nun. Zu allem Überfluss entschied der Schiedsrichter – zu Unrecht- auf Foulelfmeter. Doch der ins Tor rotierte Lukas Musielak entschärfte mit einer schönen Parade den Ball (15.)! Es schien ein Wachmacher zu sein, denn Asseln versuchte wieder überlegt nach vorne zu spielen. Eine der ersten Chancen, die sich wieder boten, nutze Khamassi direkt zum 2:1 (22.). Nachdem Lischka noch gescheitert war, stand der Torschütze goldrichtig.

Der Spielfluss flachte nun nach und nach ab. TuRa kontrollierte den Ball viel, ohne zwingend nach vorne zu spielen. Ackermamm, Cossey und Wehner vergaben hierbei noch die besseren Chancen. Doch bevor es in die Halbzeit ging, belohnten sich die Gastgeber nochmals. Wehner mit einer Maßflanke in die Box auf Ackermann, der humorlos den Ball mit dem ersten Kontakt abschloss und auf 3:1 erhöhte (45.+1).

In der zweiten Hälfte agierte TuRa dann wieder erwartungsgemäß dominant und zeigte einige schöne Ballstaffetten. Eine davon nutze Khamassi zum Doppelpack. In einer Überzahlsituation behielt er die Nerven und setzte den Ball mit all seiner Erfahrung ins lange Eck (50.). Kurz darauf zeigte sich erneut Ackermann verantwortlich, der im Nachhinein das Spielfeld verletzt verlassen musste. Nach einer Flanke von Cossey auf den zweiten Pfosten war Ackermann sträflich frei und wusste den Ball im Tor unterzubringen (52.) – 5:1

Beim nächsten Tor rieben sich Asselns Zuschauer die Augen. Nach schöner Kombination kam letztlich Marvin Musielak an den Ball. Der Defensivakteur zeigte sein offensives Potential  und schlug den Ball unnachahmlich in den Winkel. Marke: Traumtor (76.). Die Grün-Weißen ließen aber nicht locker.  So war es am Ende nicht verwunderlich, dass Asseln am Ende weitere vier Tore schoss. Zunächst Lischka am ersten Pfosten nach einer Ecke zum 7:1 (80.), dann ein Doppelschlag von Fuchs (86.) und Cossey zum 9:1 (87.).

Den Endstand brachte „Atze“ Iltis mit seinem ersten Treffer für TuRa, nachdem er die Lücke zwischen den Verteidigern erkannte und nach Vorarbeit von Wehner gegen den Torwart die Oberhand behielt – 10:1 (90.+3).

TuRa ist also weiterhin ungeschlagen ohne Punktverlust in der diesjährigen Saison und trifft am kommenden Sonntag auf ÖSG Viktoria II. Die Viktorianer rangieren zurzeit im Mittelfeld der Tabelle. Abschließend wünschen wir Ackermann eine möglichst schnelle Genesung! Wir hoffen du stehst schnell wieder auf dem Feld!

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1:0 Bathke (2.), 1:1 (3.), 2:1 Khamassi (22.), 3:1 Ackermann (45.+1), 4:1 Khamassi (50.), 5:1 Ackermann (52.), 6:1 Musielak (76.), 7:1 Lischka (80.), 8:1 Fuchs (86.), 9:1 Cossey (87.), 10:1 Iltis (90.+3)

 

 

VfL Schwerte III – TuRa Asseln 1:7 (1:2) 29.09.2019

 

Bei regnerischen Bedingungen begrüßte der VfL Schwerte unsere Turaner zu einer weiteren wichtigen Partie. Wollte Schwerte an der Spitzengruppe dranbleiben, war es Asselns Aufgabe, weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Der siebte Sieg in Folge sollte eingefahren werden.

Doch mit Scherte war zu rechnen. Auf dem schwierig zu bespielenden Platz der Schwerter, waren es die Gastgeber, die frühzeitig mit viel Druck spielten. Asseln geriet gerade in den ersten zehn Minuten in Schwierigkeiten und konnte sich beim Rückhalt Lupp bedanken, der die ersten beiden guten Chancen durch den VfL erfolgreich entschärfen konnte (8., 9.). Gerade im Eins-gegen-Eins behielt Lupp die Oberhand.

Asseln wachte im Anschluss endgültig auf, konnte die Defensive stabilisieren und kam endlich gefährlich vor das Tor der Gegner. Quasi mit der ersten Chance konnte Lischka den umjubelten Führungstreffer erzielen (15.). Voraus gegangen war ein schöner Doppelpass zwischen ihm und Khamassi. TuRa steckte nicht auf und war wie angetrieben durch das erste Tor. So war es kein Zufall, dass nach schönem Ball von Lohrmann, Lischka mit einer Ballannahme zwei Gegner aussteigen ließ und mustergültig für Diekhake auflegte – der war im zweiten Anlauf erfolgreich zum 0:2 aus Sicht der Gastgeber (24.). In Folge dessen konnte lediglich Schwerte in der ersten Hälfte nochmal auf sich aufmerksam machen. Aktas, Kapitän des Heimteams, erzielte mit einem frechen,  flach geschossenen Freistoß den Anschlusstreffer (27.).

 

Der VfL schien auch wacher aus der Kabine zu kommen. Drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da verpasste Schwerte den Ausgleich nur knapp. Am zweiten Pfosten hätte der Stürmer lediglich einschieben müssen (48.).

Doch wie der Fußball so häufig ist, traf Asseln nach dem Motto: „Wer sie vorne nicht macht…“.

Musielak, in der Halbzeit eingewechselt, bediente den ebenfalls eingewechselten Özdemir auf der rechten Außenbahn. Dieser schlug einen langen Ball auf den zweiten Pfosten, wo Lischka den Ball nur noch über die Linie drücken musste (53.). Direkt im Anschluss war es wieder eine Kombination von Khamassi und Lischka, die zum Erfolg führte – 4:1 (57.). Damit war die Partie bereits früh entschieden. Schwerte versuchte dagegen zu halten, aber Asseln behielt spielerisch die Ruhe und kreierte weitere Chancen, ohne in der Defensive überfordert zu werden.

Lohrmann, der das 2:0 selbst eingeleitet hatte, konnte sich im Verlaufe der Partie ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Nach überragendem Doppelpass von Özdemir und Lischka, war der spielende Trainer noch im Pech – Lohrmann nahm sich aber aus 25 Metern ein Herz und bugsierte den Abpraller ins Netz (66.).

Gegen Spielende erhöhte TuRa nochmals die Schlagzahl und stellte mit einem Doppelschlag den Enddtand her. Zunächst veredelte Gomolka nach einem Standard von Cossey aus kurzer Distanz mit dem Fuß (79.), dann traf  Özdemir nach großzügiger Vorlage des nach vorne  aufgerückten Winkler zum 7:1 (80.).

Asseln verließ den Platz nach dem siebten Saisonspiel nun zum siebten mal als Sieger -Weiterhin ungeschlagen, weiterhin ohne Punktverlust. In der Tabelle nimmt TuRa somit momentan den zweiten Platz ein und bleibt damit hinter dem TuS Neuasseln III, der aber ein Spiel mehr bestritt. Nächster Gegner ist die SuS Derne IV. Weiter geht’s, Männer!

 

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0:1 Lischka (15.), 0:2 Diekhake (24.), 1:2 (27.), 1:3 Lischka (53.), 1:4 Lischka (58.), 1:5 Lohrmann (66.), 1:6 Gomolka (79.), 1:7 Özdemir (80.)

 

 

TuRa Asseln – BSV Fortuna 3:2 (0:0) 22.09.2019

 

Der mit Spannung erwartete erste Härtetest, welcher als Gradmesser dienen sollte, war nun endlich gekommen. BSV Fortuna war angereist und Asselns Aufgabe war klar. Dominant auftreten und drei Punkte Zuhause behalten!

Und TuRa wollte die Anweisungen des Trainergespanns Niesert/Özdemir sofort umsetzen und kam mit viel Druck in die Partie. Die ersten Chancen der Partie lagen klar auf Asselns Seite, aber weder Wehner im Eins-gegen-Eins (6.), noch Özdemir und Lischka (10.) konnten trotz guter Chancen den Ball ins Tor bugsieren. Die TuRaner traten als geschlossene Gemeinschaft auf, vergaben aber weiterhin mehrere Chancen. Lischka war allerdings auch mehrfach im Pech. Wurde ihm zuvor noch eine aussichtsreiche Chance durch einen vermeintlich falschen Abseitspfiff genommen (23.), war es vier Minuten später der Querbalken.

Asseln, ab der 27. Minute aufgrund einer frühen gelb-roten Karte in Überzahl, konnte bis zur Halbzeit allerdings nur noch einzelne Chancen verbuchen, sodass es mit einer torlosen ersten Hälfte in die Kabine ging.

Die zweite Halbzeit startete so furios wie die erste. Allerdings waren unsere Grün-Weißen zu diesem Zeitpunkt gedanklich noch in der Umkleide. BSV Fortuna nutzte fünf Minuten der Unachtsamkeit der Gastgeber und konnte den Spielstand auf 2:0 hochschrauben. Sümpelmann und Bornhöft brachten ihr Team in Front (48., 49.). Asseln war geschockt, da man das Spiel in der ersten Halbzeit noch komplett unter Kontrolle hatte. So war es nicht verwunderlich, dass sich TuRa zunächst auf sichere Kombinationen im Mittelfeld verließ. Allerdings dauerte es bis zur 63. Minute, ehe der Gastgeber weitere Möglichkeiten kreieren konnte.

Einen öffnenden Pass auf Lischka und einer Vorlage per Hacke später, lief Cossey alleine auf den gegnerischen Torwart zu und behielt mit seiner Erfahrung die Überhand – 1:2 aus Asselner Sicht (63.). Im Anschluss erhöhte Asseln wieder die Schlagzahl und konnte erneut mehrere Chancen herausspielen – das Tor schien aber am Sonntag wie vernagelt zu sein. Lischka zu unplatziert (65.), Lohrmann nach Vorlage von Özdemir mit zu wenig Druck im Schuss (72.) und Wehner im doppelten Pech gegen den Torhüter (76.). Doch TuRa steckte nicht auf und wurde folgerichtig belohnt. Zunächst war der eingewechselte Diekhake nach einer starken Flanke von Cossey auf den zweiten Pfosten noch im Pech, doch den abgewehrten Schuss konnte Wehner lässig zum 2:2 Ausgleich einschieben (80.).

Nach dem Tor zeigten unsere Grün-Weißen weiterhin eine Riesenmoral und kämpften um den so wichtigen Führungstreffer, der auch noch fallen sollte. Da Silva im Zentrum behielt die Übersicht und Ruhe, schob den Ball durch die Verteidiger hindurch und konnte Lischka so in Szene setzen. Asselns bislang bester Torschütze ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verlud den Torwart – 3:2, das Comeback war perfekt (87.). Im Anschluss verließen zwei weitere Fortunen den Platz mit der Ampelkarte, sodass Asseln keine Probleme hatte, das Ergebnis über Die Zeit zu bringen.

Weiterhin ungeschlagen, ohne Punktverlust und mit einer Riesenmoral. Ich ziehe meinen Hut. Immer weiter, Männer.

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0:1 (48.), 0:2 (49.), 1:2 Cossey (63.), 2:2 Wehner (80.), 3:2 Lischka (87.)

Türkspor Dortmund IV – TuRa Asseln 1:8 (1:5) 15.09.2019

 

Der Tabellenletzte empfing die defensiv stärkste Mannschaft der Liga. Die Vorzeichen für die Partie konnten also nicht schlimmer sein für die Gastgeber vom Fredenbaum. Asseln, mit breiter Brust durch den letzten Sieg gegen die DJK Saxonia, wollte der Favoritenrolle gerecht werden. Coach Marvin Niesert rotierte, unter anderem verletzungsbedingt, das Personal in der Startelf.

Die Turaner wollten von Beginn an zeigen, dass es keine Überlegungen gibt, die drei Punkte nicht mit nach Hause nehmen zu dürfen. So ging es auch direkt stürmisch los. Die allererste Chance der Partie konnte Asselns Goalgetter sofort nutzen. Nach einem Eckball von Willeke und einer Kopfballverlängerung von Khamassi musste Lischka den Ball nur noch am Torwart vorbeischieben (3.). Doch Asseln zeigte ein Gesicht, welches man lediglich aus den ersten beiden Partien kannte. War man gerade noch in Führung gegangen, erhielt man nach dem Anstoss sofort die Quittung für ein zu passives Abwehrverhalten. Ein langer Ball von Türkspor tief in Asselns Hälfte, ein verlorener Zweikampf und ein überlegter Schuss aufs Tor – 1:1 (4.). Die Gäste aus dem Dortmunder Osten waren kurzzeitig geschockt und ließen den Ball nicht flüssig laufen, sodass es eine beherzte Einzelaktion brauchte. Wehner, der an diesem Spieltag als verkappter Spielmacher auftrat, spielte einen schönen Ball auf die Außen auf Willeke, der sich mit Tempo in den Strafraum dribbelte, aber doppelt scheiterte. Lischka, der am langen Pfosten auf den Abpraller wartete, hatte das richtige Gespür und musste den Ball, nach einer verunglückten Towartabwehr, zum 2:1 lediglich einschieben (14.).

Tura drang nun im Sekundentakt auf den nächsten Treffer. Doch Khamassi scheiterte am Torhüter freistehend (16.), Lohrmann und Neve fanden ihren Meister in der Querlatte (20., 22.). Wo Asseln Minuten vorher noch zu unglücklich vor dem Tor auftrat, wurde es in der 34. Spielminute konsequenter. Der Angriff wurde wieder durch einen herrlichen Pass von Wehner durch die Abwehrkette eingeleitet. Lischka nahm den Ball mit, zog Verteidiger und Towart auf sich und legte clever ab. Khamassi ließ sich diese Chance diesmal nicht nehmen und schraubte das Torekonto auf 3 hoch. Auch Lohrmann ließ sich seine Chance nicht nehmen, die vergangenen Chancen wiedergutzumachen und konnte von 16 Metern überlegt abschließen. Neuer Spielstand: 4:1 (36.). Den Halbzeitstand stellte erneut Lischka her, der seinen zweiten Hattrick der Saison erzielen konnte. Wie beim voran gegangenen Tor konnte Wehner den Stürmer exzellent einsetzen, der mit einem strammen Schuss in die Ecke das 5:1 erzielte (37.).

Nach dem Seitenwechsel, in dem Asseln das Personal vierfach austauschte, bemühten sich die Gäste, den Spielfluss aufrecht zu erhalten, schalteten aber zwei Gänge zurück. Die zur Halbzeit eingewechselten Ackermann und Taklemariam im Zusammenspiel sorgten für den nächsten Treffer. Im Strafraum behielt Ackermann die Übersicht und legte quer auf Taklemariam, der mit aller Ruhe das 6:1 besorgte (55.). Zur 70. Minute, bis dahin ließen keine Teams großartig Chancen zu, wechselte Niesert nochmals Wehner und Lischka ein, was sich sofort bemerkbar machte. Wehner, an diesem Tag glänzend aufgelegt, lief über rechts mit Tempo Richtung Strafraum, legte zurück und wieder war es Taklemariam, der sich auf die Torschützenliste eintrug – 7:1 (74.). Den Endstand am Fredenbaum besorgte wiederum Khamassi, der einen fälligen Strafstoß mit all seiner Erfahrung sicher im Tor unterbrachte (75.). Somit ist Asseln weiterhin ungeschlagen und ohne Punktverlust.

Nächste Woche steht ein nächster Härtetest an. BSV Fortuna, zurzeit Vierter in der Tabelle, wird zu Gast am Grüningsweg sein.

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0:1 Lischka (3.), 1:1 (4.), 1:2 Lischka (14.), 1:3 Khamassi (28.), 1:4 Lohrmann (36.), 1:5 Lischka (37.), 1:6 Taklemariam (55.), 1:6 Taklemariam (74.), 1:8 Khamassi (76.)

TuRa Asseln – DJK Saxonia 5:2 (1:1) 08.09.2019

Im Vorfeld wurde viel darüber berichtet, welchen Verlauf die Partie gegen die DJK Saxonia nehmen würde. So wurde vor der Partie bereits vermutet, dass die Saxonia der erwartet schwere Gegner sein wird. Und das zeigte sich schnell: Kaum lief die Partie, kamen die Gäste bereits zu ihrer ersten Chance, die der Angreifer der DJK aber im 1:1-Duell gegen Lupp am langen Pfosten vorbeischob (2.).

TuRa war fortan um Ballsicherheit im Mittelfeld bemüht, um die ersten Nadelstiche der Gäste im Keim zu ersticken, was zunächst auch klappte. Jedoch waren auch eigene Chancen Mangelware, sodass es bis zur 32. Minute dauerte, bis Asseln eine gute Möglichkeit kreierte. Nach Ballgewinn durch Iltis am eigenen Strafraum kam der Ball über den eingewechselten da Silva zu Lischka, der an der Mittellinie direkt zu Wehner durchsteckte. Nachdem die Verteidiger bereits überspielt waren, konnte der aufmerksame Gästekeeper das Duell aber für sich entscheiden. Es blieb zunächst beim torlosen Unentschieden.

Im Anschluss wurde es hektischer – nach einer Doppelchance von Lohrmann und Lischka (33., 34.), wovon zumindest eine Möglichkeit zwingend im Netz landen muss, taten sich größere Lücken auf. Inmitten eines riesigen Gewusels im Strafraum der Gäste war es letztlich da Silva, der zum Abschluss kam. Der Ball, vom Torwart nach rechts pariert, kam genau vor die Füße des eingerückten Bathke, der es sich nicht nehmen ließ und den Ball zur beruhigenden Führung ins Tor schoss (41.). Doch Saxonia steckte nicht auf und man drängte noch vor der Pause auf das 1:1, welches auch tatsächlich noch fallen sollte.

Ein Angriff, eingeleitet über den rechten Flügel, fand seinen Weg in die Box. Doch es wurde unübersichtlich – Pilgrim mit einem Zweikampf, den man nicht zwanghaft als Foulspiel sehen muss und ein Angreifer, der im Anschluss genau auf der Linie des Strafraums auf dem Boden lag. Der Schiedsrichter entschied sich ohne großartige Proteste nach kurzer Zeit auf Elfmeter, der auch souverän den Weg ins Tor fand. Bittere Pille – 1:1 (45. + 2).

Zur Halbzeit tauschte Coach M. Niesert noch einmal durch. Pilgrim ging raus, wofür Özdemir über die Flügel Druck machen sollte. Und das Händchen des Trainers sollte kurz darauf ein wenig goldener verfärben.

Nach schöner Kombination im Zentrum fand Asseln außen eben jenen Özdemir, der den Ball mitnahm, scharf vor das gegnerische Tor schlug und sich feiern lassen konnte. Der Torwart zu zögernd, der Verteidiger zu passiv und die Absprache wohl nicht passend – letztlich bugsierte der Innenverteidiger der Gäste den Ball in das eigene Tor zum 2:1 aus Sicht der Hausherren (49.). Asseln forcierte ab diesem Zeitpunkt weitere Chancen, wie beispielsweise die durch Ackermann, der eine Flanke nach Maß auf den langen Pfosten zog. Doch die Direktabnahme von Wehner flog in den frühen Abendhimmel (56.). Saxonia, das zu diesem Moment nicht aufsteckte und zurecht an eine Wiederkehr glaubte, kam trotz gutem Abwehrspiel von TuRa zu einem Standard aus dem Halbfeld. Nach mäßiger Abwehr des Balls konnte der Angreifer eine Halbchance ergreifen und kam glücklich zum 2:2 Ausgleich (64.). Ein noch von einem Bein der Abwehr abgefälschter Ball wurde zu einer langen Bogenlampe über Torwart Devin Lupp hinweg und der Ball war im Tor.

Fortan wurde das Spiel immer ruppiger. Viele Fouls, mehrere Unterbrechungen und häufige Ballwechsel im Mittelfeld waren die Folge – bis Lischka sich nach gutem Solo erfolgreich gegen drei Mann durchsetzen konnte. Von Außen spielte er einen druckvollen Pass auf Lohrmann, der sich die erneute Chance nicht nehmen ließ und maßgenau abzog. Der Ball schlug unten links ein – Asselns erneute Führung war das Ergebnis – 3:2 (72.). Bis auf eine sehr gute Doppelchance von Saxonia, die der gut aufgelegte Lupp entschärfen konnte (81.) konnten bis zur Nachspielzeit keine weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten mehr hinaus gespielt werden. Da das Spiel in der zweiten Hälfte aber von vielen Pausen gezeichnet war, entschied der Unparteiische auf sieben Minuten Nachspielzeit. In der zusätzlichen Spielzeit bewiesen unsere Grün-Weißen aber den längeren Atem. Özdemir, der das Spiel in der zweiten Hälfte enorm in Schwung brachte, konnte sich nochmals auszeichnen. Zunächst war es Lohrmann, der nach starkem Ballgewinn am eigenen Strafraum den Ball mit seinem Tempo nach vorne trieb und einen tiefen Ball zwischen die Innenverteidigung spielte. Lischkas anschließender Schuss wurde noch geblockt, sodass Özdemir aus 18 Metern mit einem gefühlvollen Schuss in das lange Eck das 4:2 und den Deckel auf die Partie setzen konnte (90. + 4).

Die Gäste waren nun sichtlich geschlagen und konnten Asselns Tempo der Schlussphase nicht mehr mitgehen. Das Endergebnis zum 5:2 konnte Wehner nach Vorlage des starken Özdemir erzielen (90. + 6). TuRa Asseln bleibt somit im Ligabetrieb ungeschlagen und stellt die bis Dato beste Defensive sowie die zweitbeste Offensive der Liga. Leider müssen wir an dieser Stelle einem weiteren Spieler gute Genesung wünschen. Maik Sorge hat sich leider schlimm verletzt und wird einige Zeit ausfallen. Gute Besserung, schnelle Genesung und immer den Kopf oben halten! Auch Philip Cossey musste mit einer Muskelvereletzung den Platz verlassen. Gute Besserung auch dir! Bleibt stabil ihr beiden.

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1:0 Bathke (41.), 1:1 (45. + 2), 2:1 Eigentor (49.), 2:2 (64.), 3:2 Lohrmann (72.), 4:2 Özdemir (90. + 4), 5:2 Wehner (90. + 6)

 

TuRa Asseln – SG Alemannia Scharnhorst III 7:0 (2:0)  01.09.2019

 

Nachdem der Ball am letzten Wochenende für TuRa Asseln geruht hat, durfte nun die SG Alemannia Scharnhorst III am Grüningsweg begrüßt werden. Bei bewölktem Wetter rotierte Trainer Marvin Niesert im Vergleich zum letzten Saisonspiel auf mehreren Positionen.

Im Gegensatz zu den beiden vergangenen Partien begann Asseln diesmal von vornherein mit viel Druck nach vorne. Der Gegner wurde weit in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und TuRas Offensive presste in den ersten Minuten mit unheimlich viel Tempo. So war es kein Zufall, dass Marvin Musielak bereits nach fünf Minuten den Torreigen eröffnete. Nach einem Eckball von Cossey konnte der Torhüter der Scharnhorster den Ball nur mäßig abwehren, sodass Musielak den Ball aus 16 Metern freistehend unter die Querlatte setzte – 1:0 (5.).

Die Grün-Weißen ließen vom Pressing nicht ab und kamen zu weiteren Chancen durch Cossey (17.) und Lischka (23.). Beide Chancen wurden aber aufgrund strafbarer Abseitsstellungen zurückgepfiffen – wohl zu Unrecht.

Im Anschluss wurde die SG etwas stärker und kam zu ihrer ersten Chance, die aber aus aussichtsreicher Position zu ungenau abgeschlossen wurde, sodass der Ball über die Latte flog. Asseln beließ es aber bei dem einen Versuch und erhöhte den eigenen Chancentakt erheblich, Tore blieben aber weiterhin Mangelware. Nach schöner Kombination über Lischka und Cossey verpasste EL-Mohammadi noch knapp das Tor (28.) – sechs Minuten später machte es Niklas Wehner aber besser. Er störte im Aufbau den Innenverteidiger, eroberte so 20 Meter vor dem Tor den Ball und vollendete souverän zum 2:0 (34.).

Da bis zur Halbzeit nichts mehr passierte, ging es mit der komfortablen Führung in die Pause, wo Niesert zweimal wechselte. So kamen Sven Diekhake und Amin Khamassi zu Ihren Saisondebüts und drehten mit Anpfiff der zweiten Halbzeit beide sofort auf. Mit einem kurzen Pass bedient war es Khamassi, der erkannte, dass der Torhüter zu zentral stand und den Ball mit viel Kraft in die kurze Ecke drosch. Vom Innenpfosten abgeprallt blieb dem Torwart keine Chance und der Ball zappelte im Netz. Drei Minuten in der zweiten Hälfte der Partie stand es nun 3:0 (48.). Doch TuRa drückte weiter auf das nächste Tor  und spielte sich in einen Rausch. Nach sehr schöner Kombination über Bathke, Khamassi und Lischka, konnte auch Diekhake eine Duftmarke setzen – den fälligen Ball drückte er ohne Probleme zum 4:0 über die Linie (51.).

Das Spiel war bereits entschieden, sodass Asseln mehrere Gänge rausnahm und das spiel souverän verwaltete, ohne gleichzeitig Chancen zuzulassen und selbst immer wieder Nadelstiche zu setzen. In der 72. Spielminute war es einer dieser Angriffe, der erfolgreich abgeschlossen wurde. Wehner sah den startenden Cossey, der im Fallen den Ball knapp zehn Meter vor dem Tor am Torwart vorbeischob – 5:0.

Kurz vor Schluss machten die TuRaner nun endgültig den Deckel drauf. Erst da Silva mit der Hacke zum 6:0, nach einem Eckball von Cossey (83.), im Anschluss schnürte Khamassi im Strafraumgewusel, nach Vorlage von Wehner, seinen Doppelpack (85.) zum Endstand.

An dieser Stelle noch gute Besserung an Soufian EL-Mohammadi, der sich einen Muskelfaserriss zuzog und erstmal ausfällt.

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1:0 Musielak (5.), 2:0 Wehner (34.), 3:0 Khamassi (48.), 4:0 Diekhake (51.), 5:0 Cossey (72.), 6:0 da Silva (83.), 7:0 Khamassi (85.)

TuRa Asseln – FC BSG DSW21/DEW21 4:1 (1:1) 18.08.2019

Nach gelungenem Saisonstart wollten unsere Grün-Weißen am gestrigen Sonntag (18.08.2019) genau dort anknüpfen wo sie aufgehört hatten und am heimischen Grüningsweg drei Punkte behalten.

 

Doch die Asselner zeigten dasselbe Gesicht wie gegen den VfB Lünen, waren zunächst zu nervös und fanden keinen richtigen Weg in die Partie. So war es die logische Konsequenz, dass die Gäste der Betriebssportgemeinschaft die erste Chance verbuchen konnten (2.) – der Ball flog allerdings über das Tor. Nur fünf Minuten später sollte sich der Druck der BSG auszahlen. Einen Freistoß aus knappen 16 Metern konnte Torwart Devin Lupp zunächst noch an den Pfosten lenken, doch beim Nachschuss blieb ihm keine Chance (8.).

Asseln lief also bereits zu Beginn einem Rückstand hinterher, was sich auch im weiterhin nervösen Spiel bemerkbar machte. Zwar war die Partie relativ ausgeglichen, doch TuRa spielte zu hektisch um Zählbares zu ernten. Viele Unterbrechungen und ein somit zäher Spielfluss prägten die ersten 30 Minuten, bis sich Niklas Wehner ein Herz fasste, über links durchbrechen und auf Mauricio Lischka ablegten konnte. Der hatte einfaches Spiel und musste lediglich zum 1:1 einschieben (42.). Die heutige Auswärtsmannschaft war der erwartet unangehneme Gegner.

 

Nach der Halbzeit konnte Asseln endlich sein Spiel durchbringen und war ruhiger am Ball. Zwei gute Chancen durch Lischka und Wehner (47.) waren die Folge, konnten aber vereitelt werden. Doch auch die BSG ließ sich nicht unterkriegen und antwortete mit einer eigenen Druckphase, die in einem Foulelfmeter samt Gelb-roter Karte in Person von Tobi Winkler endete. Doch Lupp bestätigte den guten Eindruck der letzten Wochen, tauchte nach links ab und entschärfte den Ball(55.).

So war es nun an den Asselnern, eine Reaktion zu zeigen und nicht aufzustecken.

Nur vier Minuten später war es erneut unser Top-Torschütze, der die Grüne-Weißen in Front brachte. Wieder wurde Lischka von Wehner gut in Szene gesetzt, der in der Folge zu einem unnachahmlichen Solo ansetzte, drei Verteidiger und den Towart ausdribbelte und den Ball zum 2:1 über die Linie bugsierte (64.).

Trainer Marvin Niesert wechselte nun etwas defensiver um den Vorsprung zu verteidigen, doch seine Truppe attackierte weiter das gegnerische Tor und drang auf einen weiteren Treffer.

Typisch für das Spiel auch das nächste Tor der TuRaner: Stephan Iltis mit einem Zweikampf und Ballgewinn in der Nähe des eigenen Strafraums. Der aus dem Presschlag entstandene Befreiungsschlag entpuppte sich als – unfreiwillige – aber dennoch perfekte Vorlage für den durchgestarteten Soufian El-Mohammadi, der vor dem Tor die Nerven behielt und den Ball zum 3:1 ins Netz haute (82.). Kurz vor Schluss dann der Treffer der endgültig klarmachte, dass das Heimteam heute 3 Punkte einfahren würde. Da Silva mit einer flachen Flanke aus dem Freistoss heraus und Christopher Bathke mit dem Torriecher – 4:1 (89.). Das Spiel war durch. TuRa Asseln behielt auch im zweiten Spiel die Oberhand und grüßt nun von der Tabellenspitze. Ein schöne Momentaufnahme, die noch nicht zu hoch gehängt werden sollte – dennoch und vor allem in Unterzahl ein Fingerzeig in puncto Wille und Moral.

 


0:1 (8.), 1:1 Lischka (42.), 2:1 Lischka (67.), 3:1 EL-Mohammadi (82.), 4:1 Bathke (89.)

 

VfB Lünen IV – TuRa Asseln 1:9 (0:2) 11.08.2019

Bei sonnigem Wetter begrüsste die Viertvertretung des VfB Lünen unsere TuRaner zum lange erwarteten Saisonauftakt,  in die diesjährige Kreisliga C7. Der gesamte Kader der Grün-Weißen, aufgrund von Urlaubern und angeschlagenen Spielern etwas dezimiert, wollte einen guten Start in die Saison hinlegen. Doch von Beginn an zeigte Lünen, dass TuRa Punkte nicht geschenkt bekommt.

 

Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten mit Chancen, die sich die Waage hielten, lagen die klareren Möglichkeiten bei dem VfB, der aber auch aufgrund eines wieder sehr aufmerksamen Devin Lupp keinen Treffer erzielen konnte. Asseln begann nun aufzuwachen und kam zu mehreren guten Chancen im Strafraum. Zweimal EL-Mohammadi (11., 16.) und einmal Gomolka (33.) konnten den Ball aber nicht ins Tor bugsieren. So deutete alles auf eine torlose Halbzeit hin, bis Lischka sich ein Herz fasste, von links in den gegnerischen Strafraum eindring und nur per Foulspiel zu stoppen war. Der Gefoulte schoss selber  – 1:0 (43.) aus Sicht der Asselner. Zuschauer und Ersatzspieler erfreuten sich noch am Tor, da klingelte es erneut. Ein schneller Ballgewinn nach Anstoß, ein Pass von Özdemir auf Lischka und einen platzierten Flachschuss später stand es 2:0 (45.+1).

 

Asseln hatte rechtzeitig ins Spiel gefunden und wollte das nun auch auf die zweite Halbzeit projizieren. Trainer Deniz Özdemir schien dabei auch die richtigen Worte gefunden zu haben – TuRa brannte nun ein Offensivfeuerwerk ab und zeigte eine komplett andere Seite.

Die Defensive stand stabil und die Offensivspieler agierten extrem variabel. So war es Cossey, der sich auf links gegen zwei Spieler durchsetzte, im Rückraum Soufian EL-Mohammadi sah und mustergültig zum 3:0 bediente (50.). Danach ging es Schlag auf Schlag und die Zuschauer mussten die Partie aufmerksam verfolgen um nichts zu verpassen. Erneut war es Lischka,  diesmal von rechts, der zwei Gegenspieler ausdribbelte und den Abschluss suchte. Wurde der erste Schuss noch abgeblockt, war der berühmte Abstauber der Weg zum 4:0 (54.). Nach einem kurzen Aufbäumen seitens des Gastgebers, der mit den Anschlusstreffer belohnt wurde (56.), wurde der alte Abstand schnell wiederhergestellt. Wo EL-Mohammadi und da Silva im Strafraum noch an der enormen Anzahl der Verteidiger gescheitert sind, fand Lischka nach einem Abpraller die Lücke um seinen Viererpack perfekt zu machen (66.).

Bei der bis dato sehr engagierten Heimmannschaft gingen nun langsam die Kräfte aus. Es bildeten sich größere Lücken in der Defensive die Asseln weiterhin bestrafte.

Nach schönem Pass von Cossey, der den startenden Wehner zwischen den Abwehrreihen bediente, ließ dieser sich seine Chance nicht nehmen. Im Sinne eines Sturmtanks umkurvte er den Keeper und hatte keine Probleme zum 6:1 einzuschieben (71.). Nach einem weiteren Treffer von EL-Mohammadi, der mit dem platzierten Flachschuss einen Doppelpack knüpfte (81.), war es Cossey der mit zwei Toren den Endstand herstellte (86.,87.). Ein rundum gelungener Saisonauftakt, der Hunger auf mehr macht.


0:1 Lischka (43./FE), 0:2 Lischka (45.+1), 0:3 EL-Mohammadi (50.), 0:4 Lischka (54.), 1:4 (56.), 1:5 Lischka (66.), 1:6 Wehner (71.), 1:7 EL-Mohammadi (81.), 1:8 Cossey (86.), 1:9 Cossey (87.)